Bernhard Christoph Breitkopf

Abbildung der Persönlichkeit © Wikipedia

Geboren am 16.02.1695 in Clausthal

Gestorben am 26.03.1777 in Leipzig

Als Buchdrucker in Goslar, Leipzig, Halle und Jena geschult, heiratet Breitkopf 1719 in Leipzig die Buchdruckerwitwe Maria Sophia Müller und gründet drei Tage später seinen eigenen Verlag. Er erhält das Bürgerrecht und übernimmt die Druckerei J. C. Müller. Zunächst konzentriert sich die Verlagstätigkeit ganz auf den Buchdruck. Einige Jahre später erwirbt er den Gasthof »Zum Goldenen Bären« nahe der Thomaskirche und baut das Gebäude als Wohn- und Geschäftshaus um. Der Bär im Wirtshausschild wird das Wappentier im Verlagssignet. Als 1736 »Schemellis Gesangbuch« (mit Bach-Chorälen) erscheint, deutet sich die darauf folgende Entwicklung zum Musikverlag an. Nachdem sein Sohn Johann Gottlob Immanuel Breitkopf (1719-1794) 1754/55 den Notendruck mit beweglichen Lettern verfeinert und die »Breitkopf Fraktur«-Schrift entwickelt hat, die noch heute geschätzt wird, druckt der Verlag die Partituren aller namhaften Komponisten seiner Zeit. Mit der »Cantate auf die Ankunft der hohen Landesherrschaft« des Gewahndhauskapellmeister Hiller veröffentlicht der Verlag seinen ersten Klavierauszug.

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