Wilhelm Külz

Abbildung der Persönlichkeit © Quelle: Wikipedia

Geboren am 17.02.1875 in Borna

Gestorben am 10.04.1948 in Berlin

Der Sohn eines Pfarrers und Fürstenschüler in Grimma studiert Jura und Volkswirtschaft in Leipzig. Nach seiner Promotion ist Külz von 1901 bis 1902 Stadtschreiber in Zittau. Danach geht er als erster Stadtrat und stellvertretender Bürgermeisters nach Meerane. 1912 wird er Oberbürgermeister von Zittau. Nach dem Ersten Weltkrieg, an dem er als Frontoffizier teilnimmt, wird er 1919 in den Parteiausschuss der Deutschen Demokratischen Partei gewählt und ist Mitglied der Nationalversammlung. Der Reichstagsabgeordnete (1920 bis 1932) wird 1926 zum Reichsminister des Innern berufen. In diesem Amt bewilligt er u.a. den Kostenbeitrag des Reiches für den Bau des Hygiene-Museums in Dresden. 1931 wird er zum Dresdner Oberbürgermeister gewählt, jedoch mit Beginn des Nationalsozialismus 1933 wieder seines Amtes enthoben. In der Folge arbeitet Külz als Rechtsanwalt in Berlin und ist nach dem Zweiten Weltkrieg Mitbegründer der Liberalen Demokratischen Partei Deutschlands (LDPD). Bestrebt, an der deutschen Einheit festzuhalten, gründet er 1947 gemeinsam mit dem späteren Bundespräsidenten Theodor Heuss die Demokratische Partei Deutschlands (DPD) für alle Besatzungszonen. Die DPD scheitert. Külz erliegt 1948 einem Herzinfarkt.

zurück zum Seitenanfang