Werner Heisenberg

Abbildung der Persönlichkeit © Deutsches Historisches Museum, Berlin

Geboren am 04.12.1901 in Würzburg

Gestorben am 01.02.1976 in München

Der für seine Aufstellung der Quantentheorie 1932 mit dem Nobelpreis für Physik Geehrte beginnt seine Ausbildung 1920 an der Universität München mit dem Studium der theoretischen Physik. Schon 1924 wird er als Assistent von Max Born in Göttingen habilitiert. Und mit 26 Jahren wird Heisenberg Ordinarius für theoretische Physik an der Universität Leipzig (1927-41). In enger Zusammenarbeit mit Niels Bohr in Kopenhagen formuliert er die »Heisenbergsche Unschärferelation« - die Grundlage der »Kopenhagener Deutung der Quantentheorie«. Danach ist es physikalisch unmöglich, Ort und Impuls z.B. eines Elektrons für den gleichen Zeitpunkt mit absoluter Genauigkeit zu bestimmen. Nach der Nobelpreisverleihung widmet er sich dem Atomkern. Eine Theorie des Baus der Atomkerne entsteht. Trotz zeitweiliger politischer Repressalien wird Heisenberg führender Kopf des deutschen Kernenergieprojekts. So formuliert er 1940 eine damals nicht veröffentlichte Theorie des Kernreaktors. Nach dem Kriege von den Alliierten mit anderen deutschen Kernphysikern interniert, beginnt er 1946 als Direktor des Max-Planck-Instituts für Physik und Atomphysik - zunächst in Göttingen, seit 1956 in München - den Wiederaufbau der deutschen Forschung in die Wege zu leiten.

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