Ulrike von Levetzow

Abbildung der Persönlichkeit © Quelle: Wikipedia

Geboren am 03.02.1804 in Leipzig

Gestorben am 12.11.1899 in Triblitz

Dass sie Goethes letzte Liebe war, hat Ulrike von Levetzow berühmt gemacht. Der Dichterfürst lernt sie schon als Vierjährige an der Hand ihrer Mutter Amalie kennen. Ihr Großvater v. Brösigke besaß das Rittergut Breitenfeld, eine Wohnung in Leipzig und eine Pension in Marienbad. Als Goethe 1821 die 17-Jährige in Marienbad wieder trifft, ist er selbst 72 Jahre alt. 1823 hält er schriftlich und formell bei der Mutter um die Hand ihrer Tochter an. Als offizieller Brautwerber dient ihm Erzherzog Karl August von Weimar, der den Antrag noch unterstützt, indem er der Familie ein sorgenfreies Leben an seinem Hof verspricht. Der Heiratsantrag wird aber höflich abgelehnt. Levetzows reisen ab. Ulrike wird Äbtissin und stirbt unverheiratet im hohen Alter als »Stiftsdame zum Heiligen Grabe« in Trieblitz. Goethe hat ihr mit seiner »Marienbader Elegie« ein literarisches Denkmal gesetzt und Stefan Zweig das Zusammentreffen von Dichterfürst und Muse in seinen »Sternstunden der Menschheit« verewigt.

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