Theodor Körner

Abbildung der Persönlichkeit © Quelle: Wikipedia

Geboren am 22.09.1791 in Dresden

Gestorben am 25.08.1813 in Gadebusch

Der Sohn des Oberappelationsgerichtsrats und engen Schillerfreundes Christian Gottfried Körner wächst in einem sehr gebildeten Elternhaus auf. Nach Privatunterricht und Besuch der Kreuzschule studiert er von 1808 bis 1810 an der Bergbauakademie in Freiberg, anschließend Rechtswissenschaft in Leipzig sowie Philosophie und Geschichte in Berlin. Seine erste lyrische Sammlung »Knospen« entsteht. Ab 1811 hält er sich in Wien auf , wo er mit Wilhelm von Humboldt, Friedrich Schlegel und Eichendorff verkehrt und als Hoftheaterdichter ( u.a. »Sühne«, »Leyer und Schwerdt«) Erfolge feiert. 1813 dient er im Befreiungskrieg gegen die napoleonische Fremdherrschaft beim Lützowschen Freicorps. Seine sprachlich sicheren, bühnenwirksamen Unterhaltungsstücke und pathetischen Trauerspiele sind thematisch anspruchslos. Er wird als patriotischer Dichter der Freiheitsbewegung gefeiert und gehört mit Ernst Moritz Arndt und Max von Schenkendorf zu den drei großen deutschen Dichtern der Befreiungskriege. Vertont von Carl Maria von Weber, wird sein Vaterlandslied »Lützows wilde verwegene Jagd« noch heute gerne gesungen.

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