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Sachsen seit der Wiedervereinigung

Foto aus dem Sächsischen Landtag. © Ronald Bonss

Mit der Wiedervereinigung wird der Freistaat Sachsen im Oktober 1990 wiedergegründet; Kurt Biedenkopf (CDU) wird erster Ministerpräsident. Zwei Jahre später erhält der Freistaat seine neue Verfassung. Georg Milbradt (CDU) löst im April 2002 den zurückgetretenen Kurt Biedenkopf als Ministerpräsident ab. Seit den Landtagswahlen 2004 regieren CDU und SPD gemeinsam. Am 28. Mai 2008 übergibt Milbradt die Amtgeschäfte an seinen Nachfolger Stanislaw Tillich.

3. Oktober 1990 Mit der Eingliederung der DDR in die Bundesrepublik Deutschland und dem Beitritt zum Grundgesetz wird Sachsen Land der Bundesrepublik. Der Freistaat wird wieder errichtet.

14. Oktober 1990 Landtagswahlen mit folgender Sitzverteilung : CDU (92 Sitze), SPD (32), PDS (17), B’90/Grüne (10), FDP (9)

8. November 1990 Vereidigung des Kabinetts unter dem am 27. Oktober 1990 im Landtag gewählten Ministerpräsidenten Kurt Biedenkopf (CDU)

6. Juni 1992 Die Verfassung des Freistaates Sachsen tritt in Kraft.

11. September 1994 Landtagswahlen mit folgender Sitzverteilung im verkleinerten Landtag: CDU (77), SPD (22), PDS (21). Kurt Biedenkopf wird erneut Kabinettschef in Sachsen.

6. Oktober 1994 Vereidigung des Kabinetts unter Ministerpräsident Kurt Biedenkopf (CDU)

19. September 1999 Landtagswahlen mit folgender Sitzverteilung: CDU (76), SPD (14), PDS (30). Bestätigung der CDU-Alleinregierung unter Kurt Biedenkopf

27. Oktober 1999 Vereidigung des Kabinetts unter Ministerpräsident Kurt Biedenkopf (CDU)

16. Januar 2002 Kurt Biedenkopf erklärt seinen Rücktritt als Ministerpräsident zum 18. April 2002.

18. April 2002 Georg Milbradt (CDU) wird zum Ministerpräsidenten von Sachsen gewählt.

2. Mai 2002 Vereidigung des Kabinetts unter Ministerpräsident Georg Milbradt (CDU)

19. September 2004 Landtagswahlen mit folgender Sitzverteilung im vergrößerten Landtag: CDU (55), PDS (31), SPD (13), NPD (12), FDP (7), Grüne (6). CDU verliert die absolute Mehrheit. Es kommt zur Koalition mit der SPD.

1. November 2004 Vereidigung des Kabinetts unter Ministerpräsident Georg Milbradt (CDU)

10. November 2004 Georg Milbradt wird im Amt des Ministerpräsidenten bestätigt.

14. April 2008 Georg Milbradt kündigt die Übergabe seiner Ämter als Regierungschef und Parteivorsitzender der sächsischen CDU zum 24. bzw. 28. Mai 2008 an.

28. Mai 2008 Stanislaw Tillich (CDU) wird neuer Ministerpräsident des Freistaates Sachsen. Gleichzeitig wird sein Kabinett vereidigt.

30. August 2009 Landtagswahlen mit folgender Sitzverteilung im vergrößerten Landtag: CDU (58 Sitze), LINKE (29), FDP (14), SPD (14), Grüne (8), NPD (7). Es kommt zur Koalition mit der FDP.

29. September 2009 Stanislaw Tillich wird erneut zum Ministerpräsidenten gewählt.

30. September 2009 Vereidigung des Kabinetts unter Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU)

31. August 2014 Landtagswahlen mit folgender Sitzverteilung im verkleinerten Landtag: CDU (59 Sitze), LINKE (27), SPD (18), AfD (14), Grüne (8). Es kommt zur Koalition mit der SDP.

12. November 2014 Stanislaw Tillich wird erneut im Amt des Ministerpräsidenten bestätigt.

13. November 2014 Vereidigung des Kabinetts unter Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU)

18. Oktober 2017 Stanislaw Tillich kündigt seinen Rücktritt als Ministerpräsident und CDU-Landesvorsitzender zum 9. Dezember 2017 an.

13. Dezember 2017 Michael Kretschmer (CDU) wird zum Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsens gewählt. Gleichzeitig wird sein Kabinett vereidigt.

1. September 2019 Wahl zum 7. Sächsischen Landtag. Sitzverteilung: CDU (45 Sitze), AfD (38), LINKE (14), BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (12), SPD (10). Es kommt zur Koalition von CDU, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und SPD.

20. Dezember 2019 Michael Kretschmer (CDU) wird erneut zum Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsens gewählt. Am gleichen Tag wird sein Kabinett vereidigt.

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