Robert Volkmann

Abbildung der Persönlichkeit © Quelle: Wikipedia

Geboren am 05.04.1815 in Lommatzsch

Gestorben am 28.10.1883 in Pest

Der musikalisch hochbegabte Sohn eines Kantors erhält frühzeitig Unterricht im Klavier- und Orgelspiel und kann bald den Vater im sonntäglichen Gottesdienst an der Orgel ersetzen. Dennoch bestimmt ihn der Vater zum Theologiestudium in Freiberg. Weil aber dort einer seiner Lehrer sein musikalisches Talent erkennt, darf er schließlich doch ab 1836 Musik in Leipzig studieren. Der Bewunderer Schumanns fristet anschließend für einige Jahre ein kümmerliches Dasein als Musiklehrer in Prag. 1841 wendet sich aber sein Schicksal, als er als Professor für Harmonielehre und Kontrapunkt an die noch junge, von Franz Liszt geleitete, Musikakademie in Budapest berufen wird. Hier bleibt er bis zu seinem Tode. Es entstehen mehr als 70 Tondichtungen, darunter die bedeutendere b-moll-Symphonie und die Ouvertüre zu »Richard III«. Damals ein populärer und viel gespielter Komponist, sind seine Werke heute nahezu vergessen. Zwischen den Epochen von Brahms und Wagner angesiedelt, ist er hinter den Schatten, die diese berühmten Zeitgenossen warfen, verschwunden.

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