Robert Schumann

Abbildung der Persönlichkeit © Quelle: Wikipedia

Geboren am 07.06.1810 in Zwickau

Gestorben am 28.07.1856 in Endenich bei Bonn

Der Sohn eines Zwickauer Buchhändlers erhält mit 7 Jahren Klavierunterricht, muss aber auf Wunsch seiner Mutter zunächst Jura studieren. Noch während des Studiums erhält er eine pianistische Ausbildung bei Friedrich Wieck in Leipzig und treibt eigene Studien anhand Bachs »Wohltemperierten Klavier«. Eine Karriere als Pianist wird durch ein Fingerleiden vereitelt. 1834 gründet er die »Neue Zeitschrift für Musik«, an der er bis 1844 mitarbeitet. Er tritt für die Förderung der deutschen romantischen Musik ein und veröffentlicht berühmte Aufsätze über Chopin und Brahms. 1840 heiratet er die Tochter seines Lehrers, Clara Wieck. 1843 beruft ihn Mendelssohn-Bartholdy als Kompositionslehrer nach Leipzig. Wenig später gründet Schumann den »Verein für Chorgesang« in Dresden und wird 1850 städtischer Musikdirektor in Düsseldorf. Hier verschlechtert sich 1854 seine Gemütskrankheit rapide und er stirbt 1856 in einer Heilanstalt. Sein Werk ist das Zentrum der deutschen musikalischen Romantik. Seine Lieder, die Kammermusik, Instrumentalkonzerte, aber auch einige seiner Sinfonien sind neue, geniale Würfe und sind von bestimmendem Einfluss vor allem auf Johannes Brahms. Einen Höhepunkt in seinem Schaffen stellen vor allem seine Klaviermusiken dar: das Klavierkonzert a-Moll sowie die »Phantasiestücke« und die »Kinderszenen« mit der berühmten »Träumerei«.

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