Richard Wagner

Abbildung der Persönlichkeit © Quelle: Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim, Foto: Jean Christen, Download: Wikipedia

Geboren am 21.05.1813 in Leipzig

Gestorben am 12.02.1883 in Venedig

Der Schauspielersohn verbringt seine Jugendzeit in Dresden und Leipzig und beschließt nach dem »Urerlebnis« der Sängerin Wilhelmine Schröder-Devrient, Komponist zu werden: Der Thomaskantor Christian Theodor Weinlig bildet ihn 1831/32 gründlich aus und er kann als Kapellmeister und Chordirigent in Würzburg, Lauchstädt, Rudolstadt, Magdeburg und Königsberg arbeiten. 1839 muss Wagner hochverschuldet aus Riga fliehen. In Paris ensteht »Der fliegende Holländer«. Der ersehnte Erfolg kommt jedoch erst spät: 1842 mit der Uraufführung der Oper »Rienzi« im Dresdner Hoftheater, wo er daraufhin zum Hofkapellmeister ernannt wird. »Tannhäuser« und »Lohengrin« entstehen. Aufgrund seiner republikanischen Gesinnung und der Teilnahme an der Mai-Revolution muss er, steckbrieflich gesucht, 1849 nach Zürich fliehen. Dort formuliert er seine theaterreformatorische Vision - die Idee des Gesamtkunstwerkes (»Das Kunstwerk der Zukunft«) - und setzt diese mit den Bühnenfestspielen »Rheingold«, »Walküre« und »Siegfried« um. Nach Jahren unsesshaften Lebens und finanziell völlig ruiniert, wird er 1864 von Köing Ludwig II. nach München berufen und verliert dessen Unterstützung bis zu seinem Tode nicht mehr. So kann er nach den Jahren in Tribschen (1866-1872) am 22. Mai 1872 den Grundstein für das Bayreuther Festspielhaus legen, wo der »Ring des Nibelungen« und »Parsifal« (1882) uraufgeführt werden. Nach einjährigem Aufenthalt in Venedig erliegt er dort 1883 seinem chronischen Herzleiden.

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