Moritz Graf von Sachsen

Abbildung der Persönlichkeit © Quelle: Wikipedia

Geboren am 13.10.1696 in Goslar

Gestorben am 28.11.1750 in Schloss Chambord

Der unehelich geborene Sohn Augusts des Starken und Auroras von Königsmarck wird erst 1711 mit der Ernennung zum Grafen von Sachsen legitimiert. Nach Studien in Leipzig und Den Haag tritt er 1709 ins sächsische Heer ein und kämpft 1716/17 im ersten Türkenkrieg Kaiser Karls IV. Er wird zum Generalmajor und Ritter des Weißen Adler-Ordens ernannt, muss aber 1720 aufgrund von Intrigen den Hof verlassen und wechselt in französische Dienste über. Der begabte Feldherr wird 1721 zum Generalleutnant und französischen Feldmarschall befördert und befehligt 1741 die Belagerung von Prag. 1744 zum Marschall von Frankreich erhoben, vollbringt er mit der Belagerung und Einnahme der Festung Tournay am 11. Mai 1745 seine taktische Meisterleisung. Er wird dafür zum General-Gouverneur von Flandern ernannt und bekommt von Ludwig XV. Schloss Chambort geschenkt. Nach dem Sieg von Roucourt wird er Feldmarschall aller französischen Armeen. Der Friede von Aachen (1748) beschließt seine militärische Laufbahn und schon zwei Jahre später stirbt er an den Folgen eines Blutsturzes.

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