Max Reger

Abbildung der Persönlichkeit © Quelle: Wikipedia

Geboren am 18.03.1873 in Brand / Fichtelgebirge

Gestorben am 11.05.1916 in Leipzig

Nach erstem Klavierunterricht bei seiner Mutter unterrichtet ihn seit 1884 Adalbert Lindner in Klavier, Orgel und Theorie. Ab 1890 studiert Reger bei dem Musikwissenschaftler Hugo Riemann. Dem 1896 absolvierten Militärdienst folgt eine Zeit schwerer Depressionen, finanzieller Schwierigkeiten und der Alkohol-Probleme. 1898 begegnet Reger dem Organisten und späteren Thomaskantor Karl Straube. Zurückgekehrt nach Weiden, erlebt er seine kompositorisch fruchtbarste Zeit. 1905 übernimmt er die Fächer Kontrapunkt, Orgel und Komposition an der Münchner Akademie der Tonkunst. 1907 wird er zum Universitätsmusikdirektor in Leipzig berufen und wird gleichzeitig Dozent für Komposition am Konservatorium. Daneben leitet er 1911-14 die Meininger Hofkapelle. In Leipzig hat er seinen internationalen Durchbruch. In der Leipziger Zeit entstehen die wichtigen Orchesterwerke und die Konzerte für Violine (1908) sowie für Klavier und Orchester (1910). Maßloser Alkoholkonsum provoziert 1914 den völligen Zusammenbruch. Reger stirbt in einem Leipziger Hotelzimmer. Er hinterließ ein Werk ungeheuren Ausmaßes und ist zu den großen Meistern der Musik zu rechnen. Orgel-,Klavier-,Vokal-, Kammermusik- und Orchesterwerke, darunter Variationen über berühmte Themen von Bach, Mozart, Beethoven oder Hiller, machten Reger weithin bekannt. Zu seiner Zeit war er neben Richard Strauss der bedeutendste deutsche Komponist, auch »Meister der Feinstruktur« genannt. Da er aber für die damalige Zeit untypische Musik komponierte (keine Opern!), erhielt er von den Kritikern nicht immer die erhoffte Anerkennung für seine Werke.

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