Max Pechstein

Abbildung der Persönlichkeit © Deutsches Historisches Museum, Berlin

Geboren am 30.12.1881 in Zwickau

Gestorben am 29.06.1955 in Berlin

Nach einer Lehre als Dekorationsmaler schreibt sich Pechstein 1900 an der Dresdner Kunstgewerbeschule ein und studiert von 1902 bis 1906 an der dortigen Akademie. 1906 gibt er seine Akademiekarriere auf und schließt sich der Künstlervereinigung »Die Brücke« an. Den Sommer 1907 verbringt er mit Kirchner in Goppeln zum Malen in der freien Natur. Im Herbst reist er nach Italien, später nach Paris, wo er die dortige Avantgarde kennenlernt. Zurück in Berlin, gründet er die Neue Secession mit und versucht gemeinsam mit Kirchner 1911 das MUIM-Institut (Moderner Unterricht im Malen) aufzubauen. 1914 reist er zu den Palau-Inseln in der Südsee, für ihn das »Paradies auf Erden«. In der Zeit zwischen den Weltkriegen hat er mit seinen dekorativen Bildern großen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Erfolg. Er wird in die Akademie der Künste berufen und engagiert sich politisch in der »Novembergruppe« und im »Arbeitsrat für Künstler«. 1933 von den Nationalsozialisten diffamiert, erhält er Malverbot und 326 seiner Werke werden aus deutschen Museen entfernt. Er übersteht die Zeit in »innerer Emigration« auf dem Land. Rehabilitiert, wird er 1945 Professor an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin.

zurück zum Seitenanfang