Johann Sebastian Bach

Abbildung der Persönlichkeit © Wikipedia

Geboren am 06.03.1685 in Eisenach

Gestorben am 26.07.1750 in Leipzig

Der »fünfte Evangelist« ist das achte Kind eines Eisenacher Ratsmusikers, und kommt nach dem frühen Tod seiner Eltern zu seinem älteren Bruder Johann Christoph, der Organist in Ohrdruf ist und sich um Erziehung und musikalische Ausbildung des Zehnjährigen kümmert. Als Stipendiat der Lüneburger Michaelisschule aufgenommen, wird Johann Seastian Bach bereits 1703 Organist in Arnstadt, später dann in Mühlhausen/Thüringen. Seit 1708 als Organist und Kammermusiker am Hofe der Herzöge von Sachsen-Weimar, ist er sechs Jahre später Konzertmeister. In dieser Zeit entstehen die meisten seiner Orgelwerke und Instrumentalkonzerte. 1717 wird er Hofkapellmeister in Köthen, wo er 1721 ein zweites Mal heiratet. Der Vater von 20 Kindern wird 1723 Thomaskantor und »Director musices« in Leipzig, wo er für die kirchliche und weltliche Musikpflege der Stadt verantwortlich zeichnet. Obgleich jahrzehntelang als »unbequemer Mann« im Streit mit den Behörden liegend, wächst sein Ansehen als Orgelvirtuose, Komponist und Lehrer schier unermesslich. 1736 wird er zum königlich-polnischen und kurfürstlich-sächsischen Hofkomponisten ernannt. Ende des 18. Jh. wiederentdeckt, setzt sich die Erkenntnis durch, dass er musikalische Werke im Rang höchster Vollendung geschaffen hat. Dazu gehören seine Kantaten und Orgelwerke sowie große Vokalwerke wie die »Johannespassion« (1723), die »Matthäuspassion« (1729), die »Hohe Messe in h-Moll« (1733-38) und das »Weihnachtsoratorium«.

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