Conrad Felixmüller

Geboren am 21.05.1897 in Dresden

Gestorben am 24.03.1977 in Westberlin

Bereits als 15-Jähriger besucht der hochbegabte Felixmüller die Kunstakademie in Dresden. Schon mit 18 Jahren kann er sich erfolgreich als freier Künstler in Dresden niederlassen. Sein Vorbild ist zunächst die Dresdner Künstlervereinigung »Die Brücke«, die mit ihrem expressionistischen Menschenbild und ihrer intuitiven Farb- und Formgebung einen flächig bezogenen, dynamischen, stark farbigen Mal- und Zeichenstil geschaffen hat. Der Künstler, der zum »Expressionismus der Zweiten Generation« gerechnet wird, setzt alltägliche Ereignisse in Kunstwerke um. In Gemälden wie »Der Zeitungsjunge« (1928) oder »Das Flötenlied« (1931) werden Deformationen vermieden. Gemeinsam mit Otto Dix, George Grosz und Farnz Radziwill gilt er als Begründer der Neuen Sachlichkeit. Während der nationalsozialistischen Herrschaft werden seine Werke aus öffentlichen Museen entfernt und vernichtet.

Er erhält den Sächsischen Staatspreis für das Frauenbild »Schwangere im Herbstwald« (1920) und den Großen Preis für Malerei in Dresden für sein Selbstbildnis das »Liebespaar von Dresden« (1928). 1952 malt er für die Kirche in Tautenhain bei Altenburg eine Folge von sechs Emporenbildern.

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