Clara Schumann

Abbildung der Persönlichkeit © Quelle: Wikipedia

Geboren am 12.09.1819 in Leipzig

Gestorben am 19.05.1896 in Frankfurt / Main

Schon die Fünfjährige erhält von ihrem Vater, dem Leipziger Musiklehrer Friedrich Wieck, Klavierunterricht nach einer von ihm selbst entwickelten Lehrmethode. 1828 debütiert die Neunjährige als Wunderkind im Leipziger Gewandhaus. In den folgenden Jahren wird sie zur bedeutendsten Pianistin Europas und konzertiert u.a. mit Mendelssohn und Liszt. Viele Auszeichnungen folgen. Gegen den Willen Wiecks heiratet sie 1840 Robert Schumann. Sie unterrichtet am Leipziger Konservatorium und geht weiterhin auf ausgedehnte Konzerttourneen, während derer sie die Werke ihres Mannes in Europa populär macht. Aufgrund von Roberts Nervenkrankenheit übersiedelt das Paar 1844 nach Dresden. Nach Schumanns Ernennung zum Städtischen Musikdirektor (1850) ziehen sie nach Düsseldorf. Nach seinem Tod (1856) geht die siebenfache Mutter nach Berlin und ab 1863 nach Lichtenthal. 1878 wird sie erste Klavierlehrerin am Hochschen Konservatorium in Frankfurt am Main und macht sich zusammen mit Brahms daran, das Gesamtwerk ihres Mannes herauszugeben (1881 bis 1893 erschienen). 1891 stellt sich ein Gehörleiden ein. Bis zu ihrem Tod gibt sie nur noch privaten Unterricht und spielt im Kreise ihrer Freunde.

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