Caspar David Friedrich

Abbildung der Persönlichkeit © Quelle: Wikipedia

Geboren am 05.09.1775 in Greifswald

Gestorben am 07.05.1840 in Dresden

Der 20-jährige Caspar David Friedrich studiert nach einer Ausbildung bei dem Greifswalder Universitätszeichenlehrer Quistorp an der Akademie in Kopenhagen (1794-98). Dieser macht ihn früh mit der »nordischen Renaissance«, einer aufgeklärten Gefühlsfrömmigkeit, bekannt. Im Herbst 1798 siedelt Friedrich nach Dresden über, wo er, von kürzeren Aufenthalten in seiner pommerschen Heimat, dem Riesengebirge, dem Harz und Böhmen abgesehen, bis zu seinem Tod ansässig bleibt. Hier entsteht 1808 sein erstes Ölgemälde, das Altarbild »Das Kreuz im Gebirge«. Von Goethe gefördert, findet er breite Anerkennung. Obwohl er 1810 Mitglied der Berliner Akademie und 1816 der von Dresden wird, erfüllt sich seine Hoffnung auf ein Lehramt nicht. Zu seinen größten Bewunderen gehört der russische Zar Nikolaus I. Caspar David Friedrichs Abkehr von der Italiensehnsucht seiner Zeitgenossen und einem idealisierenden Klassizismus macht sein Werk richtungsweisend: Seine Landschaften sind keine reale Wiedergabe der Natur, sondern symbolische Landschaften der menschlichen Seele. Der bedeutendste Landschaftsmaler der deutschen Romantik schuf aber auch hervorragende Bildnisse, Selbstporträts und figürliche Darstellungen.

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