Adolf Hennecke

Abbildung der Persönlichkeit © akg-images GmbH

Geboren am 24.03.1905 in Meggen / Westfalen

Gestorben am 22.02.1975 in Berlin (Ost)

Mit 21 Jahren fährt Hennecke 1926 erstmals als Kumpel in der Grube »Karl Liebknecht« im Steinkohlenrevier Zwickau-Lugau-Oelsnitz ein. Rund 20 Jahre später wird er Mitglied der SPD. Die bald darauf folgende Vereinigung mit der KPD zur Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands begrüßt er nachhaltig. 1948 erhält Hennecke von der Werkleitung den Auftrag, nach dem Beispiel des sowjetischen Hauers Alexej Stachanow eine Hochleistungsschicht zu fahren. So erfüllt er am 13. Oktober 1948 in einer Sonderschicht seine Norm mit 387 Prozent und fördert 537 Zentner in sechs Stunden. Damit wird er zum »Ersten Aktivisten der sozialistischen Arbeit«. Er wird befördert, spricht auf Parteikonferenzen der SED, reist in die Sowjetunion und wird Leiter der Abteilung Arbeitskräfte im Ministerium für Schwerindustrie. »Hennecken« wird im DDR-Alltag zum Synonym für schweres Arbeiten. Als Adolph Hennecke 1975 in Berlin stirbt, ist er Mitglied im Zentralkomitee der SED und in der staatlichen Plankommission der DDR. 

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